Auf was muss man achten?

Der Kauf eines Hundes ist mit einigen Anschaffungen verbunden, die für die Haltung eines Hundes unerlässlich ist. Die erste Anschaffung ist neben dem Futternapf eine Hundeleine samt dem nötigen Zubehör. An sich ein einfaches Unterfangen, doch der Kauf einer Hundeleine ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht meint, denn die Auswahl ist groß. Hundeleinen unterscheiden sich nicht nur anhand ihrer Muster, Designs, Farben und Materialien, beim Kauf spielen noch weitere Kriterien eine wichtige Rolle.

Hundeleine kaufen – die Kaufkriterien

  1. Die Hunderasse

Für die Wahl der richtigen Hundeleine spielt die Rasse des Tieres eine wichtige Rolle. In Verbindung mit der Größe und des Gewicht des Hundes natürlich. Anhand der Gegebenheiten wird auch die Frage des richtigen Haltemittels beantwortet. Ein kleiner zierlicher Hund benötigt ein anderes Halsband, als ein großer schwerer Hund.

Tipp: Das Hundehalfter ist bei großen und schweren Hunden die Alternative zum normalen Halsband. Mithilfe des Hundehalfters wird der Spaziergang nämlich wesentlich stressfreier, da der Hund sich nicht mehr in die Leine hängen kann, wenn er entgegenkommende Jogger oder Radfahrer sieht. Kurz gesagt, sehen Sie das Hundehalfter als effektives Hilfsmittel, das Ihnen dabei hilft die Erziehung und das Führen Ihres Hundes zu vereinfachen.

Natürlich spielt beim Kauf des Halsbandes und/oder des Hundehalfters auch Ihr persönlicher Geschmack eine wichtige Rolle.

Warum eine Hundeleine mit Halfter?

Das Hundehalfter wird hauptsächlich für Hunde verwendet, die schwierig zu führen sind. Das Halfter ist dient sozusagen als erweiterte Führungsvorrichtung ergänzend zur Leine. Das Hundehalfter wird hauptsächlich während des Trainings mit Hunden eingesetzt.

 

Die Entstehungsgeschichte des Hundehalfters

Der Erfinder des Hundehalfters ist Dr. Mugford, der sich bei dem System für Hunde sich von der Funktion der Pferdehalfter inspirieren lassen hat. Das Hundehalfter ist so gestaltet, dass der Hundehalter die Kopfhaltung des Tieres kontrollieren kann.

Tipp: Das Hundehalfter sollte immer in Kombination mit einem Geschirr oder einem Halsband verwendet werden. Daran können sie zum Beispiel eine normale Nylon-Hundeleine befestigen. Bei der Handhabung des Hundehalfters benötigen Sie Anfangs etwas Geduld, bis Sie den richtigen Umgang beherrschen. Des Weiteren sollten Sie bedenken, dass Sie Ihren Hund an das Tragen des Hundehalfters ganz langsam gewöhnen müssen, bis er das Tragen des Halfters akzeptiert. Erst dann werden Sie positive Fortschritte beim Training mit Ihrem Tier bemerken. Bitte vergessen Sienatürlich die entsprechenden Belohnungen beim Training mit Ihrem Hund nicht, damit er auch weiterhin Freude daran haben wird.

Wie wird das Hundehalfter verwendet?

Das Hundehalfter ist keine direkte Befestigungsmöglichkeit der Hundeleine, da es Ihnen lediglich dabei helfen soll, Ihren Hund zu erziehen bzw. zu führen. Es dient nicht dazu, Ihren Hund zu halten. Aus diesem Grund sollte das Hundehalfter immer nur gleichzeitig mit einer Hundeleine, die am Geschirr oder dem Halsband befestigt wird, verwendet werden, ganz nach dem Prinzip des „dualen Führens“.

Das Hundehalfter setzt sich aus mehreren Riemen zusammen, die direkt um den Kopf des Tieres gezogen wird. Dabei liegt eine flexible Schlaufe direkt um der Schnauze des Hundes. Mithilfe der Schlaufe und der Leine können Sie Ihren Hund dirigieren und den Blickkontakt auf sich lenken, falls er von anderen Artgenossen abgelenkt wird. Sobald Sie den Kopf des Hundes mithilfe einer Leine auf sich lenken wollen, zieht sich die Schlaufe, die sich um der Schnauze des Hundes fester zu. Dadurch bekommt der Hund leichte Impulse, dass er seine Aufmerksamkeit auf Sie zu wenden hat. Dieses System ist komplett aus der Natur übernommen, denn ein erwachsener Hund greift einem Welpen auch über die Schnauze, wenn er ihn disziplinieren will.

 

Wichtig: Vergessen Sie nicht, dass ein Hundehalfter kein ausreichender Schutz vor einem Biss ist. Im Falle eines Falles, sollte man dem Hund unbedingt einen Maulkorb anlegen.

 

Der Umgang mit Hundehalfter und Leine ist anfangs nicht ganz einfach. Es ist ratsam, gerade in der Anfangszeit Hilfe von professioneller Seite, wie einem Hundetrainier oder einer Hundeschule in Anspruch zu nehmen. Solche Kurse zur Hundeerziehung werden bereits für Welpen angeboten und sollten auch genutzt werden, denn dadurch wird der soziale Umgang der Hunde trainiert. Zudem bekommen Sie bei solch einem Kurs auch nützliche Tipps im Bereich der Hundeerziehung.

 

Wichtig: Ob in Grünanlagen oder öffentlichen Parts, Sie haben immer die Pflicht, Ihren Hund anzuleinen.

 

  1. Die verschiedenen Hundeleinen

Die Auswahl an Hundeleinen ist wirklich riesig. Deren Länge beginnt bei einem Meter und geht bis zu einer Maximallänge von zwanzig Metern.

 

Die Führungsleine

Die kürzeren Leinen werden hauptsächlich als Führleinen verwendet, da sich der Hund damit besser kontrollieren lässt. Damit das gewährleistet wird, sind Führungsleinen aus robustem und reißfestem Nylon gefertigt. Dennoch ist das Material der Leine sehr weich und liegt sehr gut In der Hand. Sie ist dreifach verstellbar und kann bis zu einer maximal Länge von zwei Metern gekauft werden. Je länger eine Führungsleine, desto breiter ist Sie auch, damit entsprechend Stabilität gewährleistet ist und die Leine bei starker Belastung nicht reißt.

 

Die Schleppleine bzw. Lange Hundeleine

Bei einem Spaziergang kann eine kurze Führungsleine als eher störend empfunden werden, da der Hund nur wenig Bewegungsfreiheit hat. In dem Fall haben Sie zwei Möglichkeiten, entweder Sie entscheiden sich für eine sogenannte Verlängerungsleine oder kaufen gleich von Beginn an eine lange Hundeleine in Form einer Schleppleine. Was hierbei die richtige Länge ist, hängt davon ab, wie weit Sie Ihrem Hund vertrauen und wie gut er auf Sie hört. Allerdings ist es sinnvoller, wenn Sie in der Stadt mit viel Verkehr, vielen Hunden und Menschen besser eine kurze Leine verwenden, um alle Risiken einfach auszuschließen. In ruhigen Gegenden wiederum können Sie Ihren Hund an einer Flex- oder Schleppleien ruhig laufen lassen. Die Schlepp- oder Flex Leine, wie auch die Führungsleine kann in unterschiedlichen Ausführungen, aus den verschiedensten Materialien und Farben gekauft werden.

 

Leder Hundeleinen

Zu Hundeleinen aus Nylon, sind Leinen aus Leder eine gute Alternative. Die Lederhundeleinen versprechen beim Hund nicht nur ein gutes Tragegefühl, die Leine liegt auch gut in der Hand. Eine Leine aus Leder ist nicht nur entsprechend robust, manche Stücke sind regelrecht richtige handwerkliche Meisterwerke. Auf dem Markt gibt es Leinen aus den verschiedenen Lederarten, beginnend beim Elchleder, Rindsleder bis hin zu Hirschleder. Anders als Leinen aus Nylon benötigen Lederleinen entsprechend Pflege. Das heißt, dass diese in regelmäßigen Abständen mit Melk-, Leder- oder Sattlerleder.

 

Die Qualität der Hundeleine

Unabhängig für welche Art Hundeleine Sie sich entscheiden, das wichtigste Kaufkriterium ist deren Qualität. Dabei spielt die Verarbeitung der Hundeleine eine wichtige Rolle, genauso wie der Tragekomfort für Ihr Tier und Sie. Hochwertige Leinen aus Leder, werden auch heute noch per Hand gefertigt. Bei Nylon-Hundeleinen müssen Sie allerdings mit deutlichen Qualitätsunterschieden rechnen, die von der Qualität des Nylons abhängt. Unabhängig ob Sie sich für eine Nylon-Hundeleine entscheiden oder eine Leine aus Leder, in jeder der genannten Materialgruppen gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor dem Kauf einer Hundeleine unbedingt umfassend informieren.

 

Hundeleine kaufen – Qualität vor Preis

Beim Kauf einer Hundeleine aufs Geld zu achten, ist keine gute Idee, denn eine minderwertige Leine wird bei einer starken Belastung früher oder später reißen. An einer stark befahrenen Straße ein Problem, denn das bedeutet nicht nur Gefahr für Sie und Ihren Hund, sondern auch für die anderen Verkehrsteilnehmer. Nicht nur beim Kauf der Leine ist es ratsam, deren Reißfestigkeit zu prüfen. Vor allem Hundeleinen, die Sie schon längere Zeit im Besitz haben, müssen Sie regelmäßig sichten ob Risse oder poröse Stellen vorhanden sind. Falls das der Fall ist, muss die Hundeleine sofort ausgetauscht werden. Wenn Sie die Hundeleine entsprechend pflegen, können Sie die Lebensdauer der Leine natürlich entsprechend verlängern. Aus diesem Grund sollten Sie beim Kauf der Hundeleine, nicht nur auf das Design und den Preis achten, sondern sich deutlich für Qualität entscheiden. Gerade beim Kauf von Hundeleinen gilt, wer billig kauft, kauft zweimal!